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Frontrunner statt Follower

Alstom hatte gerade eine Weltpremiere: Am 24. August 2022 weihte der französische Konzern in Niedersachsen das erste Bahnnetz aus mit Wasserstoff betriebenen Zügen ein.

Die 14 Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb gehören der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH, einer Tochter des Landes. Die LNVG hatte sich bereits 2012 auf die Suche nach Alternativen zu Dieselzügen gemacht und so einen Impuls für die Entwicklung der Züge in Deutschland gegeben. Alstom hat diese aufgenommen und die Züge entwickelt. Weitere Projektpartner sind die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb) und das Gase- und Engineering-Unternehmen Linde. Das Projekt hat ein Volumen von über 93 Millionen Euro.

Alstom ist ein französischer börsennotierter Konzern, der eine führende Stellung im Transportbereich einnimmt, überwiegend mit der Herstellung von Schienenfahrzeugen und Schienensystemen. Seit der Übernahme von der Transportsparte von Bombardier im Januar 2021 ist Alstom nach dem chinesischen Schienenfahrzeughersteller CRRC das zweitgrößte Unternehmen der Bahntechnik weltweit - und mit der seriellen Herstellung von Wasserstoff-betriebenen Zügen für den Personenverkehr ein “Frontrunner” in der Industrie geworden.

Im Gespräch mit der Journalistin Anna Loll erzählt der DACH-Chef von Alstom Müslüm Yakisan im Podcast, dass man sich darüber im Unternehmen jetzt sehr freut - aber die Entwicklung, das Risiko, durchaus Bedenken auch im Konzern hervorgerufen hat. So gibt es bis heute keine richtige Infrastruktur für die Zulieferung von Wasserstoff in Deutschland, vor allem nicht von grünem Wasserstoff und nicht für die Transportbranche. Warum Alstom das Projekt trotzdem angegangen ist und wie man Innovation zugunsten der Energiewende gelingt, hören Sie hier:

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