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News der GLOBAL HYDROGENERATION

25. August 2022

Wasserstoff ist schön

Interview mit Jacob Sylvester Bilabel, Founder Everywh2ere Hydrogen / Leitung Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien. mehr

18. August 2022

Wie lösen wir jetzt die Energiekrise und welche Rolle spielt hier Wasserstoff?

Interview mit Dr. Gitta Vischer von der GASAG AG und Martin Debusmann von Vattenfall AB. mehr

11. August 2022

Wie bekommen wir die Energiewende hin, was brauchen wir und welche Rolle spielt Wasserstoff?

Darüber spricht die Journalistin Anna Loll im Podcast GLOBAL HYDROGENERATION in Episode 3 mit Professor Detlef Stolten. mehr

4. August 2022

Eine globale Vision: Wasserstoff oder Eismaschinen am Nordpol.

Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin, hat eine Vision: er möchte alle relevanten Akteure zum Thema Wasserstoff zusammenbringen, auf der Plattform “GLOBAL HYDROGENERATION”, langfristig vielleicht sogar auf einer globalen Messe. mehr

Juli 2022

Herzlich Willkommen zu unserem Podcast GLOBAL HYDROGENERATION

Let’s get hydrogen-ready! Die Journalistin Anna Loll hostet das Projekt, die Messe Berlin sponsort es. Im Podcast spricht Anna Loll mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus der Forschung, Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über Wasserstoff und die Energiewende. mehr

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Wasserstoff ist schön

Interview mit Jacob Sylvester Bilabel, Founder Everywh2ere Hydrogen / Leitung Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien

Die Kulturbranche als Treiber für Innovation und Wasserstoff - darum geht es in Episode 5 des Podcast GLOBAL HYDROGENERATION.

Die Journalistin Anna Loll spricht mit Jacob Sylvester Bilabel, Founder Everywh2ere Hydrogen und Leiter des Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien, darüber, wieso Wasserstoff ein schöne Energie ist, wieso ausgerechnet die Festivalbranche Wasserstoff-Projekte vorantreibt und wie Innovation eigentlich entsteht.

Jacob Bilabel hat unter anderem die Green Music Initiative gegründet, 150 Festivals in Europa sind Mitglied. Deren Ziel ist es, Dieselmotoren mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen zu ersetzen. Diesen Sommer sind die Zellen das erste Mal auf Festivals unterwegs, um die Zellen zu testen. Außerdem treibt Jacob Bilabel mit dem “Hydrogen Creative Lab” seine Vision voran, Wasserstoff-Unternehmen mit Kulturtreibenden zusammenzubringen.

Informationen zu dem “Hydrogen Creative Lab” finden Sie hier: https://aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de/projekte/wie-viel-wasserstoff-vertragt-die-kultur/

Und zu Everywh2ere Hydrogren-Prototypen: https://www.everywh2ere.e

Jacob Bilabel meint, dass die Kultur und die Energiewende-Revolution sich gegenseitig brauchen:

Auf der einen Seite braucht die Kultur Wasserstoff. Die deutsche Festival-Industrie verbraucht im Jahr ungefähr 400 Millionen Liter Diesel. Bei Museen liegt der Energieverbrauch im zweistelligen Millionen KW Bereich pro Jahr. Das ist nicht nur schlecht für den CO2-Footprint, sondern auch teuer, die Kulturschaffenden brauchen neue Lösungen.

Gleichzeitig braucht der gesellschaftliche Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft die Kultur. Denn die Kultur kann neue Perspektiven auf die Energiewende eröffnen, dass es hier gar nicht primär auf den Verzicht geht - auf den Verzicht von Reisen, Bequemlichkeiten, Freiheiten - sondern die Energiewende vor allem eine lebenswerte, unabhängigere Zukunft für alle bedeutet.

Sie können sich den Podcast wie gewohnt über die untenstehenden Links anhören und wir freuen uns sehr über Ihr Feedback unter globalhydrogeneration@messe-berlin.de!

Wie lösen wir jetzt die Energiekrise und welche Rolle spielt hier Wasserstoff?

Interview mit Dr. Gitta Vischer von der GASAG AG und Martin Debusmann von Vattenfall AB

In Episode 4 des Podcast GLOBAL HYDROGENERATION spricht die Journalistin Anna Loll mit zwei Vertreter*innen von großen Energieversorger*innen in Deutschland: Dr. Gitta Vischer, Prokuristin und Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung bei der GASAG und Martin Debusmann, bei Vattenfall Head of Asset Management Berlin mit dem Schwerpunkt klimaneutrale Energie für Berlin.

Vattenfall AB ist ein schwedisches Energieunternehmen und einer der führenden Stromerzeuger in Europa. Die GASAG AG ist ein Berliner Energieunternehmen und einer der größten regionalen Energieversorger für Berlin und Brandenburg. Beide Unternehmen sind aktiv bei dem Verein H2Berlin. H2Berlin hat das Ziel Berlin zum Vorreiter in Sachen Wasserstoff zu machen. Wie das gelingen kann und welche Herausforderungen es hier gibt, darum geht es in der aktuellen Podcast-Episode.

Berlin hat einige Besonderheiten: Die Stadt hat kaum Industrie, die dekarbonisiert werden muss, sie hat aber trotzdem einen sehr hohen Energiebedarf. Rund 70 Terrawattstunden importiert die Hauptstadt aktuell pro Jahr - vor allem aus fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas. Und die werden vor allem von den Haushalten in den Wintermonaten verbraucht.

Beide Interviewpartner*innen sagen ganz klar: Ohne Wasserstoff bekommt man hier keine Energiewende hin. Dabei sei Wasserstoff nicht der “Champagner” der Energiewirtschaft. Diese Darstellung verkenne die Notwendigkeit und das Potential des nachhaltigen Gases. Es könnten jetzt schon zwei Prozent Volumen Wasserstoff in das Gasnetz eingespeist werden, in Berlin mehr als 30.000 Terrawattstunden pro Jahr. Dieses Volumen kann schnell gesteigert werden, auf bis zu zehn Prozent. Doch dafür braucht es auch die Abnehmer*innen und daran hapert es aus Sicht der Unternehmen noch - denn wo keine konkrete Nachfrage, da gibt es keine großen Anreize für die Wirtschaft zu investieren und ein Angebot zu schaffen. Hier ist aus Sicht der beiden Expert*innen die Politik gefragt, klare Regeln zu schaffen und Unternehmen den Zugang zur Wasserstoffinfrastruktur zu ermöglichen.

Vattenfall als auch die GASAG wollen beide bis 2040 klimaneutral und fossilfrei arbeiten. Bei der Versorgung ihrer Kund*innen haben sie allerdings unterschiedliche Strategien, wie sie Wasserstoff einsetzen wollen. Die GASAG setzt vor allem auf dezentrale Quartierslösungen, will Wasserstoff für die Wärmeleistung nutzbar machen. Vattenfall hingegen plant insbesondere an einzelnen Standorten die Energieversorgung mit Wasserstoff auf- und auszubauen, zum Beispiel am Kraftwerkstandort Moorburg in Hamburg.

Die Episode 4 des Podcast GLOBAL HYDROGENERATION können Sie sich wie gewohnt über die untenstehenden Links anhören und wir freuen uns sehr über Ihr Feedback unter globalhydrogeneration@messe-berlin.de!

Wie bekommen wir die Energiewende hin, was brauchen wir und welche Rolle spielt Wasserstoff?

Darüber spricht die Journalistin Anna Loll im Podcast GLOBAL HYDROGENERATION in Episode 3 mit Professor Detlef Stolten.

Detlef Stolten ist Leiter des Institut für Energie- und Klimaforschung Elektrochemische Verfahrenstechnik im Forschungszentrum Jülich und Professor für Brennstoffzellen an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen.

Mit seinem Team berechnet er verschiedene Szenarien. Er weiß deshalb sehr genau, wie Wasserstoff hergestellt wird, wo die Probleme liegen, dass Wasserstoff keineswegs immer “grün” ist. Tatsächlich nutzen wir aktuell zu über 96 Prozent Wasserstoff aus Erdgas. Wie wir daraus kommen, zeigt Detlef Stolten im Interview auf: vor allem ein massiver Ausbau von grünen Energiequellen wie Solar und Wind. Aber es braucht ein Umdenken, einen gesellschaftlichen und politischen Konsens, aber auch von der Wirtschaft in einzelnen Branchen nicht auslaufende Technologien weiter zu nutzen und zum Teil sogar auszubauen.

Zeit sich über die Grundlagen der Energiewende klar zu werden und dieses Interview hier bietet einen spannenden “Crash-Kurs” mit allem, was Sie dazu wissen müssen!

Viel Spaß beim Anhören auf Spotify & Co.

Eine globale Vision: Wasserstoff oder Eismaschinen am Nordpol. Interview mit Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin.

Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin, hat eine Vision: er möchte alle relevanten Akteure zum Thema Wasserstoff zusammenbringen, auf der Plattform “GLOBAL HYDROGENERATION”, langfristig vielleicht sogar auf einer globalen Messe.

Denn auch wenn Messen CO2 verursachen - durchschnittlich 30 kg CO2 produziert jede Besucherin, jeder Besucher allein bei einer Teilnahme an einer Veranstaltung, hinzukommen noch die An- und Abreisen, oft mit dem Auto oder Flugzeug - sind Messen doch Teil der Lösung, das glaubt zumindest Martin Ecknig. Das gelte es zu besprechen und weiterzuentwickeln, denn Wasserstoff stehe als Technologie jetzt an einem “Tipping Point”, es gehe jetzt darum die Energiewende zu beschleunigen und möglichst nachhaltig und bald in die Umsetzung zu kommen.

Wie er das machen möchte, welche Erwartungen er an die Politik hat, aber auch an seine eigene Branche und was das alles mit Eismaschinen am Nordpol zu tun hat, das erzählt Martin Ecknig der Journalistin Anna Loll im Interview in Episode 2 des Podcasts “GLOBAL HYDROGENERATION”.

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Herzlich Willkommen zu unserem Podcast GLOBAL HYDROGENERATION

Let’s get hydrogen-ready! Die Journalistin Anna Loll hostet das Projekt, die Messe Berlin sponsort es.

Im Podcast spricht Anna Loll mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus der Forschung, Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über Wasserstoff und die Energiewende.

Es geht darum nach Lösungen zu suchen für eine möglichst CO2-freie Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei geht es nicht darum Wasserstoff “zu promoten”, sondern wirklich zu hinterfragen: Was ist der Mehrwert von Wasserstoff, in welchem Bereich? Wie bringen wir ihn auf die Straße, in die Luft, auf die Schiene? Haben Endverbraucher*innen hier eine Chance bald mit Wasserstoff statt Gas zu heizen? Was sind die Limitierungen von Wasserstoff und natürlich: Was brauchen wir ganz grundsätzlich, um die Energiewende zu schaffen, wenn möglich vor 2040? Welche Projekte gibt es in der Wirtschaft, wie gehen die Unternehmen mit der Energiekrise um?

Insgesamt sind für die erste Staffel zehn Folgen geplant, wir veröffentlichen sie wöchentlich immer donnerstags ab dem 28. Juli 2022.

In der ersten Episode präsentiert Anna Loll ein Gespräch mit Stefan Gelbhaar auf der ILA, der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung, die Ende Juni in Berlin-Brandenburg stattgefunden hat.

Stefan Gelbhaar ist Mitglied im Bundestag für Bündnis90/Die Grünen, deren verkehrspolitischer Sprecher sowie Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bahn. Im Podcast spricht der Politiker über die neue Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, wo er Stellschrauben sieht, Wasserstoff in die Umsetzung zu bringen, welche Rolle die Politik hat, welche die Wirtschaft und warum Verhandlungen zum Thema Klima ihn manchmal an Auseinandersetzungen mit Kleinkindern erinnern…

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